Geschäfte in der Friedrichsstraße und am Friedrichsplatz

Der Friedrichsplatz ist dank der Brunnenanlage in seiner Mitte sowie dank der Bänke im Schatten der Bäume ein beliebter Treffpunkt in der Bruchsaler Innenstadt. In der warmen Jahreszeit verleihen ihm Außenbestuhlungen der Restaurants zusätzlich zum neu erbauten Friedrichspalais und zu den 2008 enthüllten Plastiken des Bildhauers Jürgen Goertz eine besondere urbane Qualität.

Dominant dank ihrer schieren Größe sind die beiden Plastiken Faun und Nymphe. Besonders wirkungsvoll sind sie durch die abendliche Beleuchtung. Es ging Goertz nach eigenem Bekunden aber nicht unbedingt um die mythologischen Anklänge sondern um das allgemeine Verhältnis zwischen Frau und Mann. Zum Ensemble gehört auch das Wartehäuschen, in welchem Busfahrgäste Schutz finden.

Der Namensgeber des Platzes ist Großherzog Friedrich I. von Baden (1826-1907),  ein Förderer der Künste und Wissenschaften, der mit Luise Marie Elisabeth von Preußen (1838-1923), der Tochter des späteren Kaisers Wilhelm I verheiratet war.

Als besondere Reverenz an das großherzogliche Paar zeigt eine Stele gegenüber der Sparkasse auf der einen Seite eine Plastik des Großherzogs und auf der anderen Seite, gegenüber vom C&A-Kaufhaus, das Konterfei seiner Gattin.

Die gleichnamige Straße erfreut sich einer besonders hohen Passantenfrequenz. Sie beginnt im Schlossbereich, beim Finanzamt, weitet sich beim Schönbornplatz aus, um dann als ziemlich enge Straße direkt in den Friedrichsplatz zu münden. Restaurants und Cafés in diesem Straßenteil sind besonders im Sommer beliebt, weil sie schattig sind. (MaCsi)