Geschäfte und Gastronomie am Kübelmarkt


Der Kübelmarkt in Bruchsal ist heute ein Platz, der durch die Einheitlichkeit der Bebauung besticht. Er bildet gemeinsam mit dem Otto-Oppenheimer-Platz eine große Nische am südlichen Ende der Kaiserstraße und eignet sich hervorragend für die Organisation von Open-Air-Veranstaltungen und für Außengastronomie. Deswegen wurde in diesem Bereich auch eine feste Überdachung für eine Bühne eingerichtet.

Schon immer war in diesem Bereich die Zahl der Gastwirtschaften sehr hoch.

Durch das Einrichten eines Pollersystems hat die Stadtverwaltung erreicht, dass der Autoverkehr ab 18 Uhr ganz unterbunden wird. Dadurch wurde die Aufenthaltsqualität der heute dort ansässigen Gaststätten zusätzlich gestärkt. Um aber auch die Einzelhandelsgeschäfte in dem Bereich zu unterstützen, wurden auch einige Stellflächen für Autos eingerichtet, die tagsüber angefahren werden können.

Der Kübelmarkt wurde beim Bombenangriff am 1. März 1945 vollständig zerstört.

Er gehört neben der Obervorstadt und der mittelalterlichen Bischofsstadt rund um die Stadtkirche und um das Alte Schloss zu den ältesten besiedelten Teilen auf dem Gebiet der heutigen Stadt Bruchsal. Sein Name deutet darauf hin, dass früher dort Märkte abgehalten wurden. Historisch belegt sind für den Platz auch die Namen Ross- und Holzmarkt, und „Place du Général de Lattre de Tassigny“.

Er wurde wesentlich aufgewertet, als in den 80er Jahren die Bundesstraße aus der Innenstadt verlegt wurde. Bei dieser Gelegenheit wurde auch die große Brücke durch eine schmale Fußgängerbrücke ersetzt. (MaCsi)



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